Weltschmerz

Die letzten Wochen waren wieder heftig. Genau genommen passieren ja leider jede Woche unglaublich schreckliche Dinge weltweit, doch ab und zu ergreifen uns die Geschehnisse eben besonders. Dann gehen Bilder um die Welt und das Schicksal betroffener Menschen geht uns nah. Da gucken wir Nachrichten, fühlen uns hilflos, weinen vielleicht. Da sind wir verständnislos dafür, wie wir in unserer heilen Bubble nahezu ungestört leben können, wenn außerhalb alles zerfällt.

Alle werden Bock haben

„Bin nur kurz was zu trinken holen“, schreie ich meiner Freundin ins Ohr. Sie schaut mich fragend an und ich deute auf die Bar. Als Antwort bekomme ich ein kurzes Nicken, dann schließt sie wieder ihre Augen und findet im Nu zurück in den Takt. Ausnahmsweise ist die Musik heute mal wirklich gut hier.